Oman 2016

Reisebericht von Nicholas Jakob, Q12

Mittwoch 18.5.2016, 22:15 Uhr, Munich International Airport:

Wieder einmal hat sich eine reiselustige Gruppe, bestehend aus Herrn Gehr, Herrn Schuster, Frau Roswitha Priller, Konstantin Priller, Philipp Eberhart, Christoph Büschgens und meiner Wenigkeit versammelt, um geschlossen gen Oman zu reisen.


Nach einem reibungslos verlaufenen Flug, der im Gegensatz zu anderen Fliegern dieser Nacht nicht vom Himmel geholt wurde, befanden wir uns also ca. 6 Stunden später vollkommen übermüdet in der Hauptstadt Omans, Muscat.


Dort angekommen begann sofort das Programm.
So wurden gleich am ersten Tag die "Große Sultan-Qabus-Moschee", der weitläufig bekannte Suk von Mutrah und der Palast des Sultans besichtigt.
Aufgrund strenger Alkoholgesetzte blieben gemeinschaftliche gemütliche Abende in versifften und dunklen Kneipen in der Hauptstadt vorerst aus. Stattdessen wurden genüsslich die mitgebrachten Alkoholika verzehrt.

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Freitag 20.5.2016, Muscat – Nizwa:

Die Hauptstadt zurücklassend, bot sich uns ein Blick auf das in den Bergen gelegene Dorf Nizwa.
Dort wurde als erste Handlung des Tages der Tiermarkt besichtigt, auf welchem die Händler ihr Vieh verkauften. Daran anschließend lag ebenso ein Suk, auf welchem alle möglichen Sachen käuflich erworben werden konnten (Datteln, Gemüse, Töpfereien, Gewürze, Krummsäbel).


Im weiteren Verlauf des Tages besuchten wir ein altes Bergdorf namens Misfah. Dieses Dorf, welches direkt an einem Berghang gebaut wurde, entführte uns in die Vergangenheit und zeigte, auf welche Art und Weise früher im Oman mit Naturstein und Lehm Häuser gebaut wurden.

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Der krönende Abschluss dieses Tages war gekennzeichnet durch den Besuch des Jabal Shams, des höchsten Berges des Oman (3009 m), und der Besichtigung des daran anschließenden Grand Canyon.

Samstag 21.5.2016, Nizwa – Wahiba Sands

Der neue Tag begann mit der Besichtigung der antiken Burg Jabrin, welche früher eine Hochburg der Künstler, Literaten und Musiker darstellte.
Danach wurde die Oase Birkat Al-Mauz besichtigt, in welcher es möglich war, die alte Bauweise der Omaner und bereits ziemlich verfallene Gebäude zu  betrachten. Ebenso wurde durch mehrere Kanäle, welche kaltes Wasser führten und zur Erfrischung genutzt werden konnten, ein besonderer Charme in diesem doch ansonsten sehr heißen Land vermittelt.


Nun folgte das Highlight des Urlaubs, die Wahiba Wüste.
Nach einer 150 Kilometer langen Fahrt durch Berg und Steppenlandschaften erreichten wir endlich das lang erwartete Ziel. Ein Camp inmitten zweier großer Sanddünen. Den Abend ließen wir dann stimmungsvoll mit einem Bier und der Betrachtung des Sonnenuntergangs auf einer der Sanddünen ausklingen.

Sonntag 22.5.2016, Wahiba Sands – Ras Al Hadd

Trotz großer Wehmut beim Zurückblicken auf die Dünen des roten Sandes ging es heute weiter an den östlichsten Punkt der arabischen Halbinsel, nach Ras Al Hadd.
Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch das Wadi Bani Khalid. Ein Schluchtenkomplex, welcher das ganze Jahr über traumhaft warmes türkisfarbenes Wasser führt. Dort verblieben wir ca. 1.5 Stunden und gönnten uns eine allen gelegene Abkühlung.

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Danach ging es weiter zum Check-In nach Ras Al Hadd zum "Turtle Beach Ressort", einem märchenhaften, am Meer gelegenen Basthüttenkomplex mit feinem Sandstrand. Der heutige Abend stand ganz im Zeichen der Beobachtung der seltenen grünen Meeresschildkröte bei der Eiablage.

Montag 23.5.2016, Ras Al Hadd - Muscat

Unsere Rundreise neigte sich dem Ende zu. So ging es heute zuerst nach Sur und dann zurück nach Muscat. In Sur bot sich uns die Gelegenheit, die letzte Dhauwerft des Nahen Ostens zu besichtigen, in welcher in feiner Handarbeit unter sengender Hitze die Dhaus (= omanische Schiffe) von indischen Gastarbeitern gebaut werden. Bevor wir Muscat erreichten, standen noch zwei kurze Stopps auf der Agenda. Die Besichtigung des Wadi Tiwi und des Wadi Shab. Diese Wadis führten ebenso Wasser und ließen uns in eine etwas andere, aber doch traumhaft idyllisch arabische Landschaft eintauchen.


Nachdem unsere Tour in Muscat beendet war, stand erst einmal etwas Ruhe auf dem Programm.
3 Stunden später startete die "Muscat bei Nacht Tour", bei welcher die Sehenswürdigkeiten, welche wir am ersten Tag bereits bei Tageslicht erkundet hatten, nochmals bei Nacht betrachtet werden konnten. oman02

Dienstag 24.5.2016, Muscat – Batinah - Muscat

Der letzte Tag stand ganz im Zeichen der sog. Batinah Tour.
Zu Beginn wurde ein traditioneller Fischmarkt in Barka besichtigt, bei welchem die Fischer bei dem Verkauf und der Verarbeitung ihrer Fänge beobachtet werden konnten.
Ebenso kamen wir in den Genuss sehen zu können, wie eine Fischversteigerung auf einem traditionellen Suk abläuft.


Als zweites ging es zum Bait Na'aman Museum, welches auf beeindruckende Art und Weise Aufschluss über die frühere Lebensweise der Imame, die früheren Herrscher des Oman, gab.

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Den krönenden Abschluss der Reise stellte der Besuch der Festung Nakhl dar, welche vor einem riesigen Felsmassiv errichtet wurde und gewaltig über die Stadt thront.

Mittwoch 25.5.2016 Muscat – Munich International Airport.

Nach einer langen Nacht und ausreichend Schlaf verließ unser Flieger um ca. 13.45 Ortszeit Muscat. 6 Stunden später befanden wir uns endlich wieder auf bayerischem Boden.Alles in allem eine rundherum gelungene Rundreise, auf welcher jeder von uns sicherlich viele neue Eindrücke des Nahen Ostens sammeln konnten.

Nicholas Jacob, Q12

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