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Abwechslungsreiches Programm der Mitwirkenden – Dekan Georg Birner mit ansprechenden Texten

Ein Bericht von Martin Haltmayer

Ein -von Frau Resi Daffner- fein aufeinander abgestimmtes Programm der mitwirkenden Gruppen, Instrumentalisten, Sänger, Blasmusiker und des Mädchenchors des Johannes-Nepomuk-Gymnasiums bekamen die zahlreichen Zuhörer in der am Sonntagnachmittag ausverkauften Asamkirche beim zum 45. Male vom Johannes-Nepomuk-Gymnasium der Benediktiner ausgerichteten Rohrer Adventssingen geboten.
Mit sehr ansprechenden, greifbaren Texten stimmte Pfarrer Georg Birner aus Abensberg die Besucher auf die bereits angebrochene Adventszeit ein.05 Adv18 mc

Der Mädchenchor des Gymnasiums Rohr

Bunt gemischt waren dieses Mal die mitwirkenden Ensembles, wobei das Bläserensemble der Heislratzn aus Abensberg, die Kavosi Musi, der Münsterer Männerchor und Familie Engelhard aus Elsendorf zu den Mitwirkenden zählten. Bereichert wurde dieses Programm durch die Stimmen der jungen Sängerinnen des Mädchenchores des Rohrer Gymnasiums unter der Leitung von Sook.

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Der Auftakt erfolgte traditionell mit Blasmusik in der festlichen Atmosphäre der Rohrer Kirche mit dem Allmando durch die Heislratzn Abensberg u.a. mit dem Abensberger Bürgermeister und Präsidenten des Deutsche Städte und Gemeindebundesund des bayerischen Gemeindetages, Dr. Uwe Brandl, an der Klarinette. Der mächtige Klang ihrer Blasinstrumente erfüllte den riesigen Kirchenraum der Rohrer Abteikirche mit seiner Darstellung der Maria Himmelfahrt sehr festlich und in Teilen auch voller Kraft.
Pfarrer Georg Birner von der Pfarrei St. Barbara in Abensberg begann seine Meditationen mit einer Erinnerung an die Benediktinerin Silvia Walter, demnach muss jemand zu Hause sein, Dich erwarten, wenn Du kommst. Diese Worte drücken die Haltung und die Wachsamkeit aus mit der wir im Advent auf das Kommen von Jesus Christus vorbereitet sein sollen. Die Hetze des Advents gab es auch in der hl. Schrift. Wir sind aufgerufen, offen zu sein, dann kommt Gott auch bei uns an, betonte Dekan Georg Birner auf dem Sprecherpodium im Schein der Adventskerze.

Besonders beeindruckend war die Familie Engelhard aus Elsendorf mit Mutter Doris am Kontrabaß, Vater Patrick am Akkordeon und die drei Kinder Maria (12), Elisabeth (10) und Leopold (7) mit ihren Violinen, die erfrischend aufspielten und mit ihren wunderbaren Stimmen mit Stücken, wie „Schwarzblattler Walzer“ und „A Liacht in der dunklen Zeit“ die kindliche Vorfreude auf Weihnachten vermittelten.

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Dazwischen die kräftigen und klaren Männerstimmen des Männerchors Münster unter der Leitung von Susanne Hayer, die die Adventszeit mit dem Lied „Etz kimmt a wunderbare Zeit“ musikalisch ankündigten und die Lieder „In Nacht und Dunkel“ und „Im Woid is scho stad“ folgen ließen.
Für die leisen Töne sorgte das Gitarren- und Flötentrio „Kavosi-Musi“ aus Pattendorf, die solche Adventsklassiker, wie die „Weyarner Hirtenmusik“ und „A besinnlich’s Stückl“ zu Gehör brachten.
Die Zuhörer mussten dieses Mal auf die schönen, klaren Harfenklänge verzichten, denn Birgitta Erl, geb. Fuchs, die immer eine Option für das Rohrer Adventssingen ist und auch dieses Mal unter den Mitwirkenden angekündigt wurde, musste wegen einer Handverletzung kurzfristig absagen.
Erfrischend und großartig an diesem ersten Advent in der Rohrer Abteikirche auch der Mädchenchor des Johannes-Nepomuk-Gymnasiums Rohr mit ihrer Chorleiterin Sook. Die Mädchen intonierten dabei auch das sehr schwungvoll vorgetragene „Advent is a leuchtn“.
Altabt Gregor Zippel OSB trat dann vor dem Altarraum und erteilte den Besuchern den Segen. 02 Adv18 alle
Ergriffen und feierlich sangen dann alle Mitwirkenden beim großen Finale zusammen mit den Besuchern das „Tauet Himmel den Gerechten“, das einen schönen Schlusspunkt dieses beeindruckenden Adventssingens bildete. Die Besucher, unter ihnen auch Regierungsvizespräsident Dr. Helmut Graf, der stv. Landrat Josef Egger aus Mainburg sowie 1. Bürgermeister Andreas Rumpel bedankten sich bei den Mitwirkenden, die ihnen einen schönen, besinnlichen Adventsnachmittag in Rohr bereitet hatten, mit einem kräftigen Schlussapplaus.

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