Einen unterhaltsamen Abend

erlebten die Gäste, die der Einladung des Gymnasiums Rohr zum Unterstufenkonzert gefolgt waren. Zum Auftakt trug die Klasse 7 c den mit Musiklehrer Stefan Kiergassner einstudierten Song „Another Brick in The Wall“ von Pink Floyd vor. Auch durch die heftigen ‚Einwände’ von Lehrer Michael Schindler in der Rolle des Lehrers ließen sich die Schüler nicht aus der Ruhe bringen und bestanden energisch auf ihrer Meinung „We don’t need no education“. Schuldirektor Franz Lang begrüßte die Gäste und erläuterte „das mit viel Liebe von Kunstlehrerin Anne Karl gestaltete Veranstaltungsplakat“, das in Schrift und Motiven Teile des Programms versinnbildlichte und auch das Programmheft zierte. Angelika Rohrmeier, die die Gesamtleitung des Abends übernommen hatte, führte das Publikum durch den Abend.
Als Solist betrat zunächst Marco Winkler (5b) die Bühne, um musikalisch souverän die erste „Sonatine“ von Carol und Walter Nona vorzutragen, es folgte Laura Huber (5b) mit den zarten melodiösen Tönen des „Kleinen gelben Vogels“ von Klaus Schindler. Eine anspruchsvolle Bourée des deutschen Barockmeisters Georg Friedrich Händel mit warmem Ton auf der Trompete gab anschließend Simon Loibl (5b) zum Besten.
Johanna Brandl am Klavier weckte mit dem „Lummerlandlied“ von Amman Erinnerungen so mancher Eltern an die Zeiten der Augsburger Puppenkiste. Nenas Song von den „99 Luftballons“ trug anschließend Henning Lohr (5b) vor, der sich selbst dazu auf der Gitarre begleitete. Einen höchst lebendigen Einblick in das Leben im Mittelalter gab mit lustigen selbstgedichteten Strophen die Klasse 5b mit „Ja, so war’ns die alten Rittersleut“ frei nach Karl Valentin. Untermalt wurde der Gesang mit dazu passenden schauspielerischen Einlagen der als Ritter und Burgfräulein gewandeten Schüler und Schülerinnen, sogar ein Pferd hatten sie mit auf die Bühne gebracht. Die Begleitung am Klavier hatte Angelika Rohrmeier übernommen.
Einen abwechslungsreichen Kontrast dazu bot die anschließend von Emily Brandl (6a) am Klavier vorgetragene wehmütige „Prelude in e-Moll op. 28 Nr. 4“ von Frédéric Chopin, die von flotten „Sechs kleinen Variationen“ (op. 42 Nr. 1) von Friedrich Kuhlau gefolgt wurde. Heiße „Tropical Rhythms“ von Maria Linnemann brachte anschließend Felicia Wand (6a) auf der Gitarre zu Gehör. Eine verträumte Weise („Comptine d’un Autre Été“ von Thiersen) aus dem Kinofilm „Die zauberhafte Welt der Amelie“ ließ anschließend Paula Richter auf dem Klavier erklingen. Virtuose Passagen des Barockmeisters Georg Friedrich Telemann meisterte auch gekonnt Theo Franz (6a) im „Menuett in a-Moll“ auf der Querflöte.
Victoria Warnick (6b) und Konstantin Priller (7a), die gerade einen 1. Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ einheimsen konnten, begeisterten das Publikum mit ihrem vierhändigen Klavierspiel der „Trauer“ (op. 85 Nr. 6) von Robert Schumann und einem beschwingten „Cha-cha-cha“ des Tschechen Hradetzky. Manfred Faltermeier begleitete am Klavier die Querflöte seiner Tochter Theresa (6a) bei dem anspruchsvollen „1. und 2. Satz aus der Sonate d-Moll op. 2“ von Blavet, ehe die Klasse 6 b mit Rap und Rockgesang eine von Angelika Rohrmeier einstudierte Performance des Songs „Amadeus“ von Falco vorführte.
Sehr gefühlvoll gestalteten Ellena Warnick, Sophie Woitena und Amelie Mayerhofer (auch Klavier) ihren dreistimmigen Gesang von „All of me“ von John Legend, wobei nicht nur die jugendlich frischen Stimmen, sondern auch die Garderobe der jungen Künstlerinnen perfekt aufeinander abgestimmt waren. Anschließend ließ Anna Geßner (7c) bei „Wild Horse“ und „Slam“ des Schweizer Komponisten Daniel Hellbach ihre Finger über die Klaviertasten sausen. Elisabeth Brandl (7c) bewältigte am Klavier ohne Probleme das Präludium in C BWV 846 von Johann Sebastian Bach, der diese Stücke
Rhythmusgefühl und Fingerfertigkeit bewiesen auch die passend zum „Cup-Song“ aus dem Film Pitch Perfect gekleideten  Schüler der Klasse 7a, die ihren Beitrag mit Lehrerin Bettina Tuscher eingeübt hatten. Äußerst schwungvoll erlebte das Publikum dann Vivian Lohr (7a) mit „Mamma Mia“ von ABBA am Klavier, wobei sie streckenweise den fetzigen Vortrag auch gesanglich unterstützte. Einen hektischen Tag („Hectic Day“ von Daniel Hellbach) ließen sodann Amelie Mayerhofer gemeinsam mit Luisa Schwendner (7a) vierhändig am Klavier entstehen.
Den Abschluss des abwechslungsreichen Programms bildete das von Maximilian Ebert mit den Schülern des musischen Zweiges aus den Klassen 5a und 5b einstudierte „Über sieben Brücken musst du gehen“ von Peter Maffay.
Zum Erfolg des Abends beigetragen hatten außer den Musiklehrern auch Sebastian Brandl (9b) und Philipp Oehler (6b) in der Technik. Franz Lang dankte allen Mitwirkenden und wünschte einen guten Nachhauseweg. Von den durch den Abend eingenommenen Spenden ist die Hälfte für den Bedarf der Fachschaft Musik bestimmt, die andere Hälfte geht an die im Herbst gegründete Bar Elia-Partnerschule im Libanon.

Unterstufenkonzert 2015 1 klein

Unterstufenkonzert 2015 2 klein

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